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Stillen? Ladies, packt die Brüste aus!

Mein Beitrag hieß ursprünglich mal: ‚Stillen, da purzeln die Pfunde… My Ass!‘ Ich hatte aber jetzt, ein Jahr später, das dringende Bedürfnis diesen zu überarbeiten. Solltest Du den ‚Ur-Beitrag‘ also schon kennen, lohnt es sich trotzdem hier nochmal rein zu lesen…

Stillen, DER Schlankmacher schlechthin!

So die gängige Aussage.
Hmm, bei der Gen-Vergabe war ich anscheinend aber gerade nicht da.
Andere allerdings schon und, sie bekamen dieses Gen mit dem leisen Hinweis überreicht: ‚Vorsicht! Du wirst anderen Müttern auf Grund dieser Veranlagung später mal ordentlich auf den Sender gehen!‘. Sie sehen nämlich kurz nach der Geburt genau so aus, wie damals VOR der Schwangerschaft.

Ja. Es ist Neid. Der PURE Neid! Denn außer ein paar Nerven purzelte bei mir während der Stillzeit… hächem… gar nichts! Und ich stillte die Eule 15 Monate lang.

Ahaa!

Wird es da aus dem einen oder anderen schießen. 15 Monate?! Ganz klarer Fall, die wollte ihr Kind zwanghaft an sich binden!

Natürlich, stimmt ja. Mein Kind ganz lange von mir ‚abhängig‘ zu machen, dass ist jeder Mutter größtes Glück und war natürlich der einzige Grund mein Baby länger als drei Monate zu stillen…  Es ist ne ganz andere Kiste ein sieben Monate altes Baby zu stillen und hat so gar nichts mehr mit dem stillen eines Wochen alten Säuglings zu tun. Und es gibt Babys (so wie meins damals), die nicht so den übermäßigen Bock auf Flaschenmilch haben, geschweige denn auf Brei. Aber das nur nebenbei.

Die Meinung, dass Frauen durchs stillen ihr Kind an sich binden wollen (warum auch immer dass als negativ gewertet wird) hält sich sehr hartnäckig.
Genauso wie, dass gestillte Kinder ‚Mutter-fixiert’er und un-selbstständiger wären als ‚Flaschenkinder‘. Stimmt so pauschal aber eben nicht und kann man u.a. hier nachlesen: Kinder verstehen – Herbert Renz-Polster.

Jetzt weiß ich es wieder!

Der Grund länger als drei Monate zu stillen war, meine Brüste bei jeder Gelegenheit in die Freiheit entlassen zu können! Ja, genau!
Nun gut, ehrlicherweise hatte ich kein Problem damit. Also, nicht dass ich vorher schon Mikalea Schäfer-mäßig meine Brüste alle Nas‘ lang ausgepackt hätte. In der Öffentlichkeit stillen war aber tatsächlich, für mich jetzt, nicht so das Ding. Im Herzen ein Hippie!

Mein Eindruck ist ohnehin der, dass die Gesellschaft genauso verklemmt ist wie Mark Zuckerberg.

„Oh mein Gott!! Ich habe einen Nippel gesehen!!

Einen NIPPEL!!! Und da nuckelt auch noch Jemand dran!! Und Männer, die haben einen Penis…?!! EINEN PENIS!!“. Liebe Gesellschaft, jetzt beruhigen wir uns alle mal wieder…!

Joah, ich fand es zwischendurch auch so mittelprächtig, als die Eule mit einem Jahr bei akutem Trinkbedarf auf mein Dekolleté klopfte und mir durch die Blume sagte: „Hallo? Machen Sie mal die Milchbar auf, Mutter?!“. Und, dass ich Leuten teilweise ihre Gedanken ansehen konnte sowie ab und an die Frage hörte: „So langsam kannst du es ja auch mal lassen mit der Stillerei, oder?“

So, jetzt mal alle nicht so überheblich!

Denn, was viele nicht verstehen, wenn es um Kinder geht, entwickeln sich die Dinge oft ein ganz klein wenig anders als ursprünglich ‚geplant‘. Planen… aha haha hahaaaaa. Kind und ‚Ich plane dass dann so und so zu machen‘ in einem Satz zu sagen, dass ist pure Selbstverarschung. Aber mal abgesehen davon…

Die Boobies wurden dafür gemacht, Fründe!

Ja, wirklich! Einfach so! Die waren ursprünglich gar nicht für das Cover der ‚Praline‘ oder des ‚Playboys‘ gedacht, oder als Upselling-Tool für diverse Konsum-Artikel, nein nein!

Mutter Natur hat sich damals mal gefragt: ‚Hmm… wie könnte ich dafür sorgen, dass Babys essen bekommen, ohne dass das Muttertier dafür extra los pilgern muss, es gut verdaulich ist und dem Baby eine extra Portion Abwehrkräfte schenkt…“ Tatataaaa! Brüste die Muttermilch produzieren! Und dann schaut so ein Busen auch noch ganz gut aus…

Leider sind die Vorteile der MuMi (wie man sie so in Insiderkreisen nennt) in den vergangenen Jahrzehnten zuweilen etwas in Vergessenheit geraten… Da möchte ich an dieser Stelle ein großes Lob an die Lebensmittelindustrie aussprechen. Wirklich. Habt einen ganz tollen Job gemacht, Jungs!

Flaschenmilch als Alternative oder Unterstützung

Für Frauen die nicht stillen können oder wollen, ist Flaschenmilch selbstverständlich ein Segen! Viele Babies hätten gerettet werden können, gäbe es diese Still-Alternative schon länger. Oder, zur Flaschenmilch greifen zu können um seine sozialen Kontakte zu pflegen, mit dem Partner mal ein Konzert zu besuchen oder abends Freunde treffen zu können, ohne einen NOTRUF von daheim, weil das Baby sich gar nicht mehr einkriegt… Dafür ist es wunderbar!

Aber, Frauen wurde Anfang des 20. Jahrhunderts praktisch eingetrichtert, dass Muttermilch nicht im entferntesten so gut sei, wie industriell hergestellte Milch. Achso, stimmt! Ist ja allgemein bekannt, dass die Natur nur Schabernack im Kopf und kein ausgeklügeltes System entwickelt hat, um Erde, Natur und Lebewesen im Gleichgewicht zu halten.

Gut, dass der Mensch da eingegriffen hat! Hmpf…

Mich sprach einmal, während ich die Eule stillte, eine ältere Dame an und sagte: ‚Ich finde es toll, dass sie ihr Baby stillen. Das ist so natürlich und gesund. Als ich damals meine Kinder stillte, sagte meine Schwiegermutter zu mir: ‚Du willst Deinem Baby doch nicht diese Plörre geben!‘

Da kamen mir fast die Tränen…

Leute die sich über stillen in der Öffentlichkeit aufregen,

sind witzigerweise häufig Frauen. Warum sie es nicht so richtig ab haben können einen Nippel in freier Wildbahn zu sehen? Keine Ahnung.
Vielleicht Neid?: „Menno, will auch mal meine Brüste Frischluft schnuppern lassen!“ Oder, Angst um verlorene Aufmerksamkeit?: „Toll, jetzt hängt die ihre prallen Dinger raus und mein Macker hört mir gar nicht mehr zu…“

Aber, warum genau sollte sich ein Mann davon ernsthaft angeturnt fühlen? Wenn er jetzt nicht darauf steht übergroße Windeln zu tragen…
Der beste Freund von allen warf mir beim stillen zumindest nie einen lüsternen Blick zu. Gott sei Dank.
Und Baby deckt mit dem Kopf eh ‚alles‘ ab? Aber vielleicht muss ich mal ‚Fifty Shades of grey‘ lesen oder auf amorelie.de stöbern, um das zu verstehen.

Hach, was sich so manche stillende Mütter schon haben sagen lassen müssen… especially in the a little bit verklemmte USA:

‚Können sie sich nicht ein Tuch umhängen…?‘

„Hmm… nein!
Bei einigen meiner Mitmenschen würde ich es auch begrüßen wenn sie sich beim essen ein Tuch umhängten, da ihr Essverhalten einen leichten Würgreflex in mir auslöst… macht aber irgendwie niemand.

Und, hätten sie beim essen gerne ständig etwas im Gesicht?“

‚Können sie bitte auf die Toilette gehen?‘

„Hmm… nein!
Oder, möchten Sie ihre Spaghetti Bollo auf einer öffentlichen Toilette zwischen Urinstein und Kaka-Geruch schnabulieren?“

Eine schöne Kampagne dazu gab es 2014: ‚Would you eat here?

‚Können Sie nicht zu hause stillen?‘

„Hmm… nein!
Denn, Überraschung, hab ich schon! Mein Baby hält sich aber nicht an abgemachte Zeiten und hat, oh Graus! nicht immer zu bestimmten Uhrzeiten hunger.
Ich verbringe eh schon etliche Stunden isoliert zu hause und wollte gerne noch was von meiner Außenwelt mitbekommen.

Aber nicht erst NACH dem abstillen.“

‚Ich empfinde es als Erregung öffentlichen Ärgernisses‘

„Hmm… tja!
Ich habe vorher keine Lautsprecher-Durchsage gemacht mit:  ‚ACHTUNG! ACHTUNG! Wichtige Sondermeldung! Gleich packe ich meinen Busen aus und docke mein Baby an! Alle mal hersehen!‘

Die Tatsache, dass Sie jetzt neben mir stehen und mir ins Dekolleté starren und über meine Brüste sprechen, erregt tatsächlich mein Ärgernis. Interessiert aber auch irgendwie keinen…“

Warum ich gestillt habe?

Dafür bedarf es einen kleinen Rückblicks: Im achten Monat schwanger saß ich bei einem Treffen der La Leche Liga. Jepp, die gibt es und sind eine internationale Organisation, welche Müttern bei Fragen rundums stillen zur Seite steht. Zwei Freundinnen hatten bereits Kinder und gingen immer mal wieder zu den Stilltreffen.

Da ich mich allgemein gerne inspirieren lasse, kam ich mal mit. Hatte schon vorher entschieden stillen als erste Option zu wählen und es auf jeden Fall zu probieren. Und, sollte es nicht klappen, die Flasche zu geben. Auf die Frage hin warum ich denn davon ausginge, dass es eventuell nicht klappt, da dies rein anatomisch gesehen in den seltensten Fällen vorkommt, antwortete ich:

„Ich will mir keinen Druck aufbauen.“

Es auf sich zukommen zu lassen, ist da häufig die bessere Taktik. Habe Mamas kennen gelernt, die an genau diesem selbstgemachten Druck ’scheiterten‘. In der Schwangerschaft ganz klar sagten, dass sie auf jeden Fall stillen werden und auch keine Alternative in Betracht zogen.
Nach den ersten Wochen mit Baby, vielen Tränen, hohen Ansprüchen an sich selbst und schmerzenden Brüsten, dann doch auf Flaschenmilch umstiegen, da Baby und Mutter darunter litten, weil es mit dem stillen einfach nicht klappte.

Auch ich baute mir Druck auf, nicht mit dem stillen sondern mit meiner Vorstellung wie idealerweise die Geburt verlaufen soll (detailliert in meinem Beitrag Sanfte Geburt geschildert). Deswegen war der Kaiserschnitt für mich so schlimm, aber auch schlussendlich der Grund, warum ich auf jeden Fall stillen wollte.

Durch den Kaiserschnitt meiner Geburt beraubt.

So fühlte es sich an. Und ich mich nicht als vollwertige Frau. ‚Kann ich noch nicht mal ein Kind zur Welt bringen, oder was?!‘ Hallte es immer wieder in meinem Kopf. Ja, es ist schwer nachzuvollziehen, wenn man nicht selbst in der Situation war.

Und die immer wieder kehrende Bemerkung: ‚Aber, Baby und Du seid doch gesund! Dass ist doch das allerwichtigste!‘ gab mit außerdem noch das Gefühl, ganz schön undankbar zu sein. Erst nach ca. einem Jahr konnte ich über den Kaiserschnitt sprechen, ohne dass mir die Tränen kamen.

Mein Baby zu stillen gab mir das Gefühl zurück

eine vollwertige Frau und Mutter zu sein und mein Kind versorgen zu können. Wenn ich meiner Tochter schon keine natürliche Geburt schenken konnte, sollte alles was danach kommt, so natürlich wie möglich sein. Und glaubt mir, die erste Zeit war ein Kampf!

Die ersten Tage konnte ich sie gar nicht anlegen, sondern musste wie eine Kuh an einer Pump-Maschine im Krankenhaus sitzen und die abgepumpte Milch anderweitig in den Mund meines Babys befördern. So ein Kaiserschnitt kann den Körper ganz schön verwirren…

‚Baby da. Versorgung steht. Geburt beginnt. Schnipp Schnapp. Baby nicht durch Geburtskanal. Baby weg. Naja. Wenn da niemand mehr ist, braucht die Milch wohl keiner mehr. Ist das Kunst oder kann das weg?‘

Pumpen pumpen pumpen… damit der Körper merkt: ‚Aha! Da ist sehr wohl Bedarf da!‘ Und die Eule hatte es außerdem nicht so mit dem kräftigen saugen. Das machte es auch nicht einfacher. Zu Hause angekommen tat es in der ersten Zeit (waren es Wochen oder Tage…?!) immer bei den ersten Zügen der Eule so derartig weh, dass mir der beste Freund von allen irgendwann den Arm hinhielt, damit ich dort beherzt reinkneifen konnte.

Und, wir brauchten Stillhütchen.

Ja, auch sowas gibts. Kleine Snibbelstücks, wie sie das Vatertier irgendwann nannte, hütchenförmig aus Silikon, welche man auf die Brustwarze legt damit das Baby diese besser fassen kann. Als meine Mama die sah wurde sie ganz wehmütig und sagte: „Damit hätte ich Dich sicher auch länger stillen können.“

Die Stillhütchen und ich hatten so eine Art Hassliebe.
Zum einen halfen sie mir mein Baby zu stillen – sehr gut!
Auf der anderen Seite nervten sie wie die Sau – nicht so gut!

Der Erfinder hat sie nämlich durchsichtig gemacht, sodass man sie nachts zuweilen gar nicht findet… Hast du sie dann gefunden und angelegt, füllen die kleinen Scheißerchen sich so schnell mit Milch (hüstel, ich wurde später nämlich eine gottverdammte Milch Maschine… BAAM!!), dass sie volllaufen, BEVOR Baby es überhaupt im Mund hat. Und so läuft die Milch überall hin, nur nicht dorthin wo sie hin soll… ins Baby hinein!

Dementsprechend sieht es im Bett aus…

es riecht nach vergammelter Milch und die vielen weißlichen Flecken auf den Laken erinnern eher an eine billige 80iger-Jahre-Orgie, als an die Natürlichkeit und Schönheit des Stillens… warum liegt hier eigentlich Stroh?
Die Stillhütchen gewöhnte ich der Eule nach drei Monaten mit dem ‚Ich habe die Snibbelstücks vergessen. Trinke so oder habe Hunger.‘- Trick ab. Die waren irgendwann eh mehr eine Dumbo-Feder für mich, als wirklich notwendig für sie.

Und, auf einmal ist das Stillen schön!

Richtig schön sogar. Natürlich. Einfach. Quadratisch. Praktisch. Gut! Hach.

Baby hat Hunger.
Brust raus.
Baby angedockt.
Fertig.
Aber, warum man immer noch Argumente für das Stillen formulieren muss, ist eigentlich die Ironie schlecht hin.

Aber! Nicht zu stillen ist genauso ok!

Und wenn eine Mutter sich dafür entscheidet die Flasche zu geben, ob nun aus persönlichen, medizinischen oder was auch immer für Gründen, ist es für sie und ihr Baby genau der richtige Weg! Und Niemand hat das Recht dies zu verurteilen! Traurigerweise habe ich schon von einigen ‚Flaschen-Mamas‘ (damit wir auch alle gleich mal in Schubladen stecken) gehört, dass sie dafür abwertende Blicke ernteten… á la: „Achso, gibst deinem Baby Flaschenmilch… wohl kein Bock aufs stillen?!“.

Puh. Wie man es macht… es wird immer Übermuddis und Mitmenschen geben, die irgendwie glauben es besser zu wissen als man selbst. Warum auch immer.

Das klassische ‚Beikost-Programm‘

‚Mit drei Monaten dies, mit vier Monaten jenes…‘ ließen wir weitestgehend aus.

Die Eule war nicht sonderlich an Brei interessiert und ich stellte mir immer wieder die Frage: ‚Wer hat das eigentlich festgelegt?‘
Beginne mit Pastinake, Karotte und weiterem lustigen Wurzelgemüse…?! Hatten Kinder in der Steinzeit, wenn sie außerhalb der Pastinaken-Saison ins ‚Beikost-Alter‘ kamen so ein bisschen Pech, oder wie war das dann?

In Frankreich bekommen Babys Bohnen und Erbsen, in Deutschland grenzt das ja schon an Kindesmisshandlung!
Und wie ‚hot‘ die Muttermilch indischer Mamas schmecken muss, traue ich mir gar nicht auszumalen!

Wir warteten einfach bis die Eule auf den Teller langte und damit sagte: ‚Milch reicht mir nicht mehr!‘ Oder, wie es heute heißt: Baby Led Weanig – weiter stillen und Baby mitessen lassen. Ja, es gibt für ALLES einen Begriff und Bücher.  Erst recht, wenn es um Babys und Kindererziehung geht. Später gab es der Einfachheit halber auch mal ein Gläschen. Denn allgemein empfand ich die ganze: ‚Wann darf ein Baby was essen. Selber kochen oder kaufen?‘-Thematik sehr nervenaufreibend und kostete mich einiges an Nerven…

Wie es dazu kam, dass ich 15 Monate lang stillte?

Keine Ahnung. War einfach so.
Ich dachte, sie würde sich irgendwann selbst abstillen. Da hatte sie aber nur mäßiges Interesse dran… Und es war sehr einfach und praktisch. Ich merkte aber irgendwann, dass es nun reichte, weil ICH keine Lust mehr hatte. Poco a poco… es dauerte keine zwei Wochen und sie hatte es akzeptiert. Das ist eh meist des Rätsels Lösung: Wenn Du Deinem Kind etwas an- oder abgewöhnen möchtest, musst Du selbst davon überzeugt sein. Dann geht es auf einmal.

Einige Wochen später stellte ich mich mal barbusig vor sie um zu sehen, ob sie meine Brüste ‚wiedererkennt‘, ihnen freudig entgegen strahlt, ihre Quelle des Lebens, ihre Anlaufstelle Nummer eins der ersten Lebensmonate. Und war ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht, dass es sie genau NULL interessierte…

Danke meine lieben Brüste.

Ihr habt einen fantastischen Job gemacht! In diesem Sinne:

Rockt On!

 

Stillen und seine Nebenwirkungen...
Stillen und seine Nebenwirkungen: Nur eine Frau die stillt /gestillt hat, kann dieses Foto verstehen… Der zauberhafte Moment wenn man abends in den Spiegel schaut und sich denkt… „Hä? Wasn dess?“
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31 Comments

  1. Magdalena Magdalena

    Was die Dame in deinem Beitrag beschrieben hat, kenn ich nur zu gut. Jedes Mal, wenn mein voll gestilltes Baby an einer Kolik leidet bzw. in der Nacht ebenfalls 2-4 mal gestillt werden will, fragt mich meine Schwiema das Selbe: „Bist du sicher, dass das Baby satt ist/wird? Gibt ihm doch mal ein Fläschchen! Meine drei Kinder haben von Anfang an (anscheinend!) fast durch geschlafen.“
    Ähm, ja, mag sein. Das lag vor gut 40 Jahren sicher daran, dass sie ihren Kindern abends immer ein viel zu reichhaltiges Milchpulver-Fläschchen gegeben hat und die Babys so vollgefressen waren, dass sie stundenlang in einem Art “Fresskoma‘ waren.

  2. Doris Doris

    Mir ging’s ähnlich wie dir: Kaiserschnitt (mit dem ich mich die ersten 6 Monate gar nicht arrangieren konnte), Pumpen, Stillhütchen. Bei uns hießen die Dinger allerdings Gumminippel 😉
    Wie hast du das mit dem Abstillen angestellt? Bin ehrlich gesagt etwas ratlos. Stille jetzt seit 14 Monaten.

    • AnnaRockt AnnaRockt

      Liebe Doris, dann sind wir ja Schwestern im Geiste. Hoffe, Du hast Deinen Kaiserschnitt mittlerweile auch ‚akzeptiert‘ und leidest nicht weiter darunter.

      Zum abstillen: Habe die Eule ziemlich spät, erst so mit 12 Monaten, nachts abgestillt.
      Sie hat mich damals immer noch 3-4 Mal die Nacht geweckt und ja, ich wusste, dass das kein Bedarf mehr in dem Sinne, sondern eine Angewohnheit war… aber die Aussicht auf NOCH beschissenere Nächte, hielt mich lange Zeit davon ab das nächtliche abstillen durch zu ziehen. Aber, eines Tages, reichte es mir…
      Habe ihr von einer Nacht auf die andere statt der Brust, Wasser angeboten. Da hat sie mich in der ersten Nacht ganz schön zusammengefaltet… aber gemerkt:
      ‚Verdammt… die Muddi meint es ernst!‘. Nach 2 Nächten war das Thema durch…

      Mit 13 Monaten fing ich wieder an zu arbeiten und ging gegen 07:30 Uhr aus dem Haus. Da lagen die beiden meist noch schlafend im Bett.
      Gegen 13:30/14:00 Uhr kam ich zurück und stillte sie dann. Nach 2-3 Wochen bot ich einen Fruchtquetschie als Alternative an und irgendwann einfach nichts.
      Am längsten gab es abends vorm schlafen gehen die Burst.
      Tja… und irgendwann, weiß gar nicht genau wie, war es vorbei…

      Wie schon im Beitrag geschrieben, sobald DU wirklich KEINEN Bock mehr hast bist Du konsequent, Dein Baby spürt das und wird es schnell akzeptieren.
      Wenn Du weiter stillen möchtest und es für euch beide schön ist, machst Du halt weiter.
      Du merkst schon, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist.
      In diesem Sinne: Rock On!

  3. Maria Maria

    Hach toll! Wiedermal sehr schön zu lesen – mit diversen Schmunzlern…
    Vor allem die guten Antworten auf Reaktionen Außenstehender. Ich stille auch ohne weiteres in der Öffentlichkeit, weiß aber nocht wie ich reagieren würde, wenn mal n blöder Spruch kommt. Vielleicht denk ich dann ja an dich und diesen Artikel?!
    Viele Grüße
    Maria

    • AnnaRockt AnnaRockt

      Liebe Maria,
      schön, wenn ich Dich zum schmunzeln gebracht habe!
      Am End kommt gar kein blöder Spruch… wenn doch, dann ja, denkst Du an mich, lächelst denjenigen stolz an und… stillst weiter!
      Liebste Grüße!

  4. Anna Kanns Anna Kanns

    Zwillinge gestillt. 4 Monate. Tandem. Absolutely überhaupt null spaßig.
    Jetzt ist Nummer 3 unterwegs und langsam ganz langsam bekomm ich Lust der sache nochmal eine Chance zu geben. Mit einem könnte es ja vielleicht sogar ganz muckelig werden. Danke auf jeden Fall für den aufmunternden Artikel!

    • AnnaRockt AnnaRockt

      Du hast meine absolute Hochachtung dafür, Deine Zwillinge überhaupt so lange gestillt zu haben!
      Wenn man spürt das es einem mehr Energie entzieht als gibt, dann macht es für beide (bzw alle drei…) auch keinen Sinn.

      Hui!! Gratuliere zur Schwangerschaft!!
      Eine Freundin von mir hat ihr erstes Baby nach 1-2 Monaten abgestillt weil es einfach nicht ging und zu schmerzhaft war.
      Beim 2. war es dann überhaupt kein Problem…

      Es kommt wie es kommt und so wie es kommt, wird es gut!
      Rock On!

  5. Simone Simone

    Wirklich ein super Artikel, der einem aus der Seele spricht.

    Mein Bub bekommt nun mit knapp 3 keine Mamimilch mehr, er ist traurig, hat sich aber mittlerweile daran gewöhnt, wir haben immer weniger gestillt und einfach darüber gesprochen.
    Wir hatten einen schlechten Stillbeginn, bei welchem ich im Krankenhaus schon mit straffem Stillprotokoll als frische und unerfahrene Mutti darauf hingewiesen wurde, ich müsste ständig mein Kind wecken um ihm die Milch anzudrehen.

    Ich war dermaßen unter Strom mit der Frage ob er wohl genug isst, dass ich mich heute sehr ärgere, dass nicht eine der Krankenschwestern, geschweigedenn der Hebamme mal die Luft rausließ um mich ein wenig „runterzuholen“ und zu sagen, dass das alles so in Ordnung ist.
    Die Anfänge waren nicht einfach.
    Dann hunderttausende gute Ratschläge für besseres Durchschlafen mit Flasche, „fütter doch mal zu ab 4 Monaten“…bla bla.

    Mein Bub war zufrieden und ich war zufrieden, dass sich mein Kind einfach an der Brust beruhigen kann, geborgen und mit einem Seelenfrieden einschläft, wie es schöner kaum sein kann, dass es bei allen möglichen Krankheiten noch immer ausreichend bei der Mama trinkt, wie Du schreibst das Richtige trinkt, wenngleich schlecht Beikost isst etc.

    Ich hatte das Glück, dass ich mich bis zum Schluss damit rechtfertigen konnte, dass die 3 Kinder meines späteren Frauenarztes alle bis etwa 3 und eine entfernte Bekannte (auch für verrückt erklärt) ebenfalls so lange stillte.
    Ich denke, wenn ich deren Meinung nicht gehabt hätte, hätte ich der Mauer nicht standhalten können, weil mir von allen Seiten samt Fach-Medien und zum Schluss auch Kinderarzt gesagt wurde, dass es so lange nun wirklich nicht sein muss, dass Kind zuzustillen.

    ICH BIN GOTTFROH, DASS ICH ALLES SO GEMACHT HABE WIE MEIN BAUCHGEFÜHL MIR SAGTE!
    Mein Bub ein außergewöhnlich schlauer, sehr lieber, gefühlvoller und im Umgang mit anderen Kindern verständnisvoller Junge, dem es, glaube ich, bisher an Liebe und Zuneigung seiner Eltern nicht mangelte, er hat denke ich das Basisvertrauen erfahren.

    Wer nicht stillen mag- muss nicht,ganz klar, deshalb ist man kein schlechter Mensch.

    Ich finde es aber grad schade, wenn eine zum ersten Mal schwangere Frau schon von vornherein ungläubig schaut und aus dem Grund ablehnt, weil sie die Unabhängigkeit ja nicht hat, das Kind mal abgeben zu können.
    Da frag ich mich; An wen außer der Eltern soll sich das Kind den binden?

    Das ist das gleiche Thema wie „schläft Dein Kind aber auch von vornherein alleine in seinem Zimmer in seinem Bettchen, oder?
    „Mein Kind hat sein schönes Zimmer, schläft aber schon immer bei uns, wacht nachts mal auf, träumt schlecht, ruft nach mir, ich halte seine Hand und er schläft gleich wieder ein. Ich mag auch nicht alleine schlafen, wenn er das nicht mehr möchte, wenn er älter ist, hat er sein eigenes Bett, ist das doch OK.

    Ich finde aber der Mensch ist ein Rudeltier und finde es schön, wenn er morgens vergnügt seine Eltern weckt.
    Wie Du schreibst „Möchtest das Kind nicht loslassen“
    „LOSLASSEN?
    Was ein quatsch!!
    Es gibt NIEMALS genug Liebe/Zuneigung durch die Mutter, loslassen mit 2…unglaublich für mich, aber ich hörte den Spruch tatsächlich auch“. Als ich mich an La Leche wandte, weil ich immer mehr bombadiert wurde mit dem Hinweis, dass es nicht richtig ist was ich mache und „komm wir geben dem Bub mal was Richtiges zum Essen“, wollte ich mal eine Fachmeinung hören und muss sagen, dass ich hier nicht grad begeistert war, denn ich wurde nicht bestärkt im Langzeitstillen, solange es beide wollen, sondern mit dem Hinweis der 6 MonStillen nach WHO und dann Zufüttern.
    Das lese ich überall, da brauche ich la Leche nicht.

    Ich wünsche mir, dass es einfach viele viele gute Freundinnen/Partner/Mütter/Initiativen gibt, die verwirrten Müttern/Eltern den Rücken stärken im Langzeitstillen/Thema Elternbett schlafen/ Thema Gegenprogramm zu „jedes Kind kann schlafen“ und Thema „Handgreiflich werden“.

    • AnnaRockt AnnaRockt

      Liebe Simone,
      vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar!
      Es ist wundervoll, wenn eine Mama stark genug ist auf ihr Bauchgefühl zu hören und sich nicht dem Druck der Gesellschaft beugt.

      Wie Du schreibst, es ist nur mit einem stärkenden Netzwerk möglich und mit gleichdenkenden Menschen um sich herum.
      Ich nenne meine Familie auch nicht ohne Grund, ´mein Rudel´… denn genau das ist es was wir sind…

      Zum Thema schlafen werde ich auch bald einen Beitrag raus bringen… darin wirst Du Dich sicherlich auch wiederfinden…

      Danke Dir, dass Du Dir Zeit genommen hast meinen Beitrag zu lesen und darüber hinaus, so einen langen und offenen Kommentar zu schreiben!
      Danke fürs teilhaben lassen!
      Dicke Umarmung
      Anna

  6. Mona Mona

    Ich Langzeitstillerin (30 Monate) hatte tatsächlich das Glück, rank und schlank zu werden – endlich mal Grösse 36 tragen und keinen Bauchansatz mehr, der den Knopfverschluss bei den Jeans verklemmt. Ich habs genossen, alles essen zu können (ausser Fleisch, da Veggie, Zwiebeln, puhh und natürlich Alkohol und Kaffee). Eine schöne Zeit wars!!
    Kaum abgestillt – und ich habe wirklich NICHT weitergeschlemmt, echt nicht – hat sich mein Körper die Reserven in nullkommanix wieder aufgefüllt und noch etwas mehr als sonst zugelegt, im Falle ich nochmals auf so eine „gestillte Radikaldiät“ zurückkommen sollte. Das war dann nicht der Fall und seit ungefähr einem Jahr versuche ich nun – mehr oder weniger enthusiastisch – die 5 Kilo plus wieder abzuspecken…

    • AnnaRockt AnnaRockt

      Liebe Mona,
      Danke für Deinen Kommentar!
      Ja, die berühmten 5 Kg… die sind vielen Mamis als ‚Erinnerung‘ geblieben … mir auch! Dafür haben unsere Körper kleine Menschen geschaffen, da sollten wir ihm gegenüber auch mal milde gestimmt sein UND uns mal die ein oder andere Gaumenfreude gönnen!
      In diesem Sinne: Rock On!

  7. martha martha

    Hach wie schön, ganz toll geschrieben 🙂 Ich habe ganz viel gelacht 🙂

    • AnnaRockt AnnaRockt

      Danke liebe Martha, dass freut mich!

  8. Tine Tine

    Toller Artikel! Könnte fast von mir sein (ein paar Unterschiede gibt es natürlich). Ich muss dazu sagen dass ich meine 24monatige immer noch stille, und das nur in der Hoffnung dadurch doch noch abzunehmen 😉

    • AnnaRockt AnnaRockt

      Einfach optimistisch bleiben… Oder grad noch eins kriegen! Dann fällt es nicht so auf… 😏

  9. FrauH FrauH

    Hallo Anna!
    Vielen Dank für deine wütenden, witzigen und herzergreifenden Worte! Der ganze Text hätte so aus meiner Feder stammen können.
    Nur dass die Stillhütchen bei mir durch die Kommentare: „Sie beide sind ja Naturtalente…“ (WTF? Eine Mutter mit milchtriefenden Brüsten und ein nach 3 1/2 Tagen völlig ausgehungertes Neugeborenes… Wie soll das denn nicht zusammen passen???) und „Ihre Brüste sind ja wie zum Stillen gemacht!“ (Wofür denn sonst? Zum Fenster putzen vielleicht???) ersetzt wurden.
    Nach 6 Monaten bin ich dann gefragt worden, ob ich denn immernoch nicht zufüttern wollte. Wieso? Wenn Mücke mich beim blossen Gedanken an Beikost angesehen hat als wäre ich der Teufel der versuchen würde ihr bei lebendigem Leib die Haut abzuziehen…
    Und dann kamen die Blicke und die Sprüche. 😈
    „Dir macht’s wohl Spaß ständig die Hupen an die Luft zu hängen…“
    „Willst du auch so ne gestörte Mutti werden, die noch stillt wenn ihr Kind schon bald eingeschult wird?“
    „Du bist auch eher der Hippie-Typ, oder?“
    Ja verdammt! Der bin ich und das habe ich auch erst mit dem Mama-werden rausgefunden. Ich hab es geliebt zu stillen, bei uns waren es wunderschöne 10 Monate und Mücke liebt noch immer meine Titten. Sie vergräbt sich da rein und macht zur Belustigung von Papa „Schlauchboot“. (Sprich, Pusteknutscher zwischen die immernoch nicht geschrumpften G-Körbchen, dass es nur so kracht. 😅)
    Ein Hoch auf die Brüste! I love stillen! 😁
    Herzliche Grüße

    • FrauH FrauH

      Nachtrag:
      Ich besitze bis heute keine Thermoskanne… 😂

    • AnnaRockt AnnaRockt

      Großartiger Kommentar! Danke dafür liebe FrauH!
      Hippie Muddis Rock!

  10. Janine Janine

    Danke für diesen wunderbaren Beitrag!! Das was du schreibst spricht mir aus dem Herzen, vor allem die Passage über Kaiserschnitt und die Natürlichkeit, die man sich danach wünscht! Danke

    • AnnaRockt AnnaRockt

      Danke Dir liebe Janine!
      Freue mich sehr, dass Du hierher gefunden hast!

  11. Was für ein wunderbarer Artikel! Danke für ein großes Stück Wahrheit des Mama-Daseins!

    • AnnaRockt AnnaRockt

      Danke liebe Reni! Freue mich sehr, wenn auch andere Mamas sich wiederfinden können!

  12. Oh, du sprichst mir aus der Seele! Milchseen im Familienbett, Melkmaschine und Stillhütchen, das volle Programm =) Und trotz der ständigen Fragen „Wie lange willst du denn noch stillen?“, auf die die Antwort immer noch „Mal sehen“ lautet, sind wir immer noch dabei, nun schon erstaunliche 23 Monate =)
    Ich freu mich schon auf die nächsten Artikel!
    Liebe Grüße!
    Laura

    • AnnaRockt AnnaRockt

      Liebe Laura, vielen Dank für Deine lieben Worte! Geht euren Weg, denn nur der ist für euch genau der richtige! Finde es großartig, dass Du so selbstbewusst bist! Liebste Grüße, Anna

  13. Carina Carina

    liebe Anna, danke für den wirklich witzigen Blog – ich musste so sehr an meine Anna denken und ihre Stillzeit und wie wichtig es für sie und ihre kleine Maus war, diese Zeit zu haben. Schön, dass sie so lange gestillt hat und beide diese Zeit hatten. Nun, da sie nicht mehr da ist um so wichtiger.
    Carina

    • AnnaRockt AnnaRockt

      Liebe Carina, Danke für Deine lieben Worte! Es freut mich sehr, dass Du Deine Anna darin wiederfinden kannst.

  14. ani ani

    Liege grade stillenderweise im bett und lese deinen post waehrend die kleinste noch nuckelt…was soll ich sagen: ich musste so lachen, dass sie jetzt wieder wach ist! ♡u ani

    • AnnaRockt AnnaRockt

      Hihiii… love you too!!!

  15. Hey Anna,

    warum liegt hier eigentlich Stroh? 😀 😀 Sehr gut.

    Ich hoffe ganz so schlimm ist es nicht.
    Ein Hoch auf Brüste! 😀

    Wieder mal sehr amüsant. 🙂 Danke für deine Ehrlichkeit und den Humor!

    Ich bin übrigens vorgestern zum ersten mal Tante geworden! <3 Jetzt haben wir auch wieder so ein kleines Menschlein in der Familie.. echt schön. 🙂

    Ich werde ihr noch mal deinen Blog wärmstens empfehlen. 🙂

    Liebe Grüße,
    Ronja

    • AnnaRockt AnnaRockt

      Danke liebste Ronja! Und Gratuliere!! So ein klitzekleiner Mensch… dass ist immer wieder ein kleines Wunder! Viel Spaß mit dem/der Kleinen und komme nie, wirklich nie! ohne etwas essbares bei den frischgebackenen Eltern vorbei… ever! Fühl Dich gedrückt!

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